Sonntag, 24. Mai 2015

Felix Hänisch in meiner Plauschecke




Hallo, meine Lieben! 

Ich möchte euch heute hier begrüßen, um mit mir den jungen Autor Felix Hänisch ein wenig besser kennenzulernen. Aus diesem Grund verlinke ich euch auch seine Homepage, auf der ihr nach belieben stöbern könnt. Ich selber kannte Felix Hänisch vor diesem netten Kontaktaustausch noch nicht und bin froh, dass ich ihn kennenlernen durfte. 


Aber auch ich habe einige Fragen an ihn, die ich ihm heute stellen möchte. Wahrscheinlich haben Sie diese Fragen schon oft gehört und sie werden vielleicht schon langweilig, aber da meine Leser sie noch nicht kennen, stelle ich sie trotzdem: 




1. Haben Sie einen Beruf erlernt, oder können Sie vom Schreiben leben?

Leben kann ich von meiner schriftstellerischen Tätigkeit leider nicht – das schaffen nur die allerwenigsten. Momentan bin ich dabei, mich weiterzubilden und besuche deshalb eine Erwachsenenbildungsstätte, um mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachzuholen.


2. Wie kamen Sie in so jungen Jahren dazu, eine Geschichte zu schreiben? Ich selber habe auch schon oft darüber nachgedacht, aber wenn ich es versucht oder nur darüber nachgedacht habe, musste ich mir viel zu viele Dinge merken.

Die Idee um Darius und Therry hatte ich als Gedankenspiel schon einige Jahre vor dem Beginn des Schreibens im Kopf und irgendwann musste das dann einfach raus. Ich glaube, wenn man eine Geschichte so lange mit sich herumträgt, macht es das sehr viel leichter als wenn man sich einfach vor den Computer setzt und auf Teufel komm raus kreativ zu sein versucht. Je öfter man den Handlungsverlauf – und sei es nur in groben Zügen – durchgeht, desto leichter fällt es einem dann, ihn im entscheidenden Moment niederzuschreiben.


3. Was haben Ihre Verwandten und Bekannten gedacht oder gesagt, als Sie damit angefangen haben? Haben sie sich vielleicht sogar lustig darüber gemacht? Und wenn ja, war es eher weil sie es Ihnen nicht zugetraut haben, oder gefiel ihnen das Genre nicht?

Ich habe meine Schreibversuche bis zu dem Tag an dem sie veröffentlicht wurden immer geheim gehalten, genau aus dem Grund, weil ich Hohn und Spott von anderen entgehen wollte. Denn wer mich privat kennt, geht wohl eher nicht davon aus, dass ich das Zeug zum Schriftsteller habe.
Nach der Veröffentlichung waren die Reaktionen ganz unterschiedlich. Meine Mutter hat vor Freude geweint. Mein Vater hingegen, zu dem ich im Alter von 18 Jahren den Kontakt abgebrochen habe, und den ich an jenem Tag erstmals wieder besucht habe, zeigte mir deutlich, dass meine zuvor gehegten Befürchtungen nicht unbegründet waren.


4. Haben Sie die Geschichte in einem durchgeschrieben und dann war es so viel, dass daraus mehrere Teile wurden? Oder hatten Sie eine Geschichte geschrieben, die einfach nach einer Fortsetzung verlangte?

Ein bisschen von beiden, würde ich sagen. Ursprünglich war »Das Biest in Dir« als ein in sich geschlossenes Buch geplant. Dass daraus mehrere Bände werden, habe ich dann im Verlaufe des Schreibens festgestellt, als mir immer mehr Ideen gekommen sind, die erzählt werden wollten.


5. Wenn ich so eine Geschichte lese, orientiere ich mich bei den Gestalten an »World of Warcraft« oder »Herr der Ringe«. Woher hatten Sie Ihre Inspiration zu den Figuren? Und wie kamen Sie auf die Namen? Ich persönlich weiß nicht, ob ich kreativ genug wäre.

Tatsächlich bin auch ich von »Herr der Ringe« geprägt worden. Sowohl direkt als auch indirekt. Als die Kinofilme Anfang der 2000er in die Kinos kamen, haben sie, ganz besonders hier in Deutschland, einen wahren Boom im Fantasy-Genre ausgelöst. Zu den bekanntesten Autoren, die sich damals den Völkern Tolkiens gewidmet haben, gehören wohl Markus Heitz und Michael Peinkofer, die mich mit ihren Romanen an die High-Fantasy herangeführt und später auch zum Selberschreiben inspiriert haben.
Die Namen der einzelnen Charaktere sind mir meist spontan eingefallen. Bei einigen wenigen habe ich mich auch, wie schon so viele andere vor mir, aus der griechischen Antike bedient. Lediglich Kid Killer ist aus den Namen zweier Anime-Figuren zusammengesetzt.


6. Welche Figur aus »Das Biest in Dir« wären Sie? Oder haben Sie sogar eine Figur aus sich gemacht, und wenn ja, welche?

Aus mir selbst habe ich zwar keine Figur gemacht, aber es gibt zwei Charaktere, mit denen ich mich besonders gut identifizieren kann. Der erste, das ist wohl ganz klar, ist der männliche Protagonist Darius. Er ist mutig, stark, loyal und auch wenn er tötet, versucht er stets moralisch richtig zu handeln.
Bei der anderen Person, und das wird mir vielleicht die Abneigung des einen oder anderen Lesers einbringen, handelt es sich um Kid. Gerade weil er das komplette Gegenstück zu Darius darstellt, liebe ich ihn so. Seine Gewalt Besessenheit und sein Wahnsinn bieten mir die Möglichkeit, durch ihn meine Dunkle Seite auszuleben, die wohl in jedem von uns schlummert.


7. Haben Sie selbst einen Lieblingscharakter aus Ihren Büchern?

Das würde ich wieder mit Kid Killer beantworten. Besonders im vierten Teil habe ich ihm viele Seiten gewidmet, auf denen er sich austoben und seinem Wahnsinn freien Lauf lassen kann. Man erfährt mehr über seine Vergangenheit und seine Ziele, vor allem aber auch über die Wege, mit denen er sie erreichen will. Da er während alledem stets mit seiner gespaltenen Persönlichkeit zu kämpfen hat, ist es für mich als Autor sehr anspruchsvoll gewesen, alles glaubhaft rüberzubringen. Gleichzeitig konnte ich mir bei ihm Freiheiten nehmen, die andere Figuren unglaubwürdig erschienen lassen hätten.


8. Ich war sehr traurig, als ich auf ihrer Website las, dass Sie die Geschichte um Darius und Therry erstmal ruhen lassen, um sich anderen Projekten zu widmen. Wieso wird die Geschichte um Darius und Therry nicht erst zu Ende gebracht? Können Sie schon sagen, wann die Geschichte mit den beiden Iatas- Kriegern in die Fortsetzung geht und wie lange Ihre Leser warten müssen?

Bevor ich diese Frage beantworte, möchte ich zum Ausdruck bringen, dass mich diese Trauer mit einem gewissen Autorenstolz erfüllt – wenngleich es natürlich nie mein Ziel war oder ist, meine Leser auf diese Weise traurig zu machen.
Allerdings befinde ich mich jetzt schon seit einigen Jahren in der Welt Epsor und bin deshalb der Meinung, dass es für mich nun an der Zeit ist, Abstand von »Das Biest in Dir« zu nehmen und neue Wege zu gehen. Es wird kein Abschied für immer sein. Im Gegenteil. Ich habe mir fest vorgenommen, die Geschichte um Darius und Therry zu Ende zu bringen, doch gehen mir im Moment einfach so viele Ideen durch den Kopf, dass ich fürchte, nicht mit ganzem Herzen bei der Sache sein zu können, wenn ich nicht zumindest ein paar davon umgesetzt habe. Wie lange das dauern wird, kann ich allerdings noch nicht sagen.


9. Welche Projekte streben Sie in der Zwischenzeit an?

Die bereits erwähnten neuen Wege werden aus einem Genre- und einem Formatwechsel bestehen. Nachdem ich jahrelang Fantasy geschrieben habe, möchte ich mich nun gerne im Bereich Horror ausprobieren. Und das am liebsten in Form von Hörspielen für Erwachsene. Da mein letztes Projekt eine bisher vierbändige Romanreihe war, wird es für mich eine ganz neue Erfahrung sein, meine Geschichten kurz und auf das Allernotwendigste reduziert zu halten. Ich freue mich schon auf diesen neuen Lebensabschnitt und hoffe, dass ich meinen Schreibstil damit für die Zukunft weiter verbessern kann.


10. Jetzt dürfen Sie das Wort an Ihre Leser richten. Gibt es etwas, das Sie sagen oder vielleicht sogar fragen möchten?

Ja, allerdings. Ich möchte ein paar Worte an alle jene richten, die nicht nur gerne lesen, sondern vielleicht auch selbst mal den Stift in die Hand nehmen möchten.
Wer sich am Schreiben versucht, der braucht mitunter ein dickes Fell und darf sich nicht zu viel aus dem machen, was andere sagen. Kritik ist wichtig, aber es wird immer Leute geben, die behaupten, dass man kein Talent hat und die einem den Erfolg missgönnen, sobald man dabei ist, das Gegenteil zu beweisen.
Was jedoch noch sehr viel wichtiger als Talent oder die zündende Idee für eine Geschichte ist, ist der Fleiß. Das Schreiben ist eine zeitaufwendige Angelegenheit, die selten an einem einzigen Nachmittag von Erfolg gekrönt sein wird. Dessen sollte sich jeder im Vorfeld bewusst sein. 


Ich bedanke mich recht herzlich für dieses Interview! Wer mehr über Felix Hänisch erfahren möchte, der kann sich gerne auf seiner Webseite umschaun. Und auch bei Facebook ist der Autor zu finden. 

Und jetzt möchte ich euch meine Rezensionen zu "Das Biest in dir" natürlich nicht vorenthalten!



Das Biest in dir (Band 1) - Das Urteil der Götter 

 

  Klappentext

Er hat kein Gewissen. Er hat keine Skrupel. Und das Schlimmste: Er ist wieder da.
Seid jeher ist Epsor die Heimat von Menschen, Elfen, Zwergen und Orks, doch obwohl der Große Krieg bereits seit 200 Jahren vorüber ist, verläuft das Zusammenleben der verschiedenen Völker keinesfalls harmonisch. Als dann auch noch die dunkelste aller Rassen neu zu erstarken beginnt, ist das für Skal und die beiden Iatas- Anwärter Darius und Therry der Anfang eines Abenteuers von nie gekannten Ausmaß. Obwohl die beiden Jugendlichen noch am Anfang ihrer Ausbildung stehen, wird schon bald klar, dass nur sie die Macht in sich tragen, die von Nöten ist, um sich einem längst besiegt geglaubten Feind entgegenzustellen, der die Welt erneut mit Schrecken zu überziehen droht und dessen Macht selbst die Götter fürchten.
Meine Rezi
Darius ist 16 Jahre alt und will mehr, als nur ein Dieb sein. Mit seinem Bruder raubt er reiche aus, um sich und seine Geschwister versorgen zu können. Er würde lieber Ehrenwerte Arbeit verrichten und Söldner oder Kopfgeldjäger werden. Als die beiden von einem Raubzug zurück ins Dorf kehren, warten dort zwei Fremde auf Darius und wollen ihn mitnehmen. Sie unterbreiten ihm das Angebot ein Iatas- Kämpfer zu werden, ohne ihm eine Wahl zu lassen, denn mitnehmen werden sie ihn auf jeden Fall. Er entscheidet für die Reise nach Siegburg, dem Hauptsitz der Iatas und lässt sich viel über ihre Geschichte erzählen. Viel erfährt er von Aaron und Ramir, seinen Begleitern allerdings nicht. Nur das Aaron nicht Darius` Meister wird. Er muss sich also noch gedulden, bis er versteht, was hier gerade mit ihm passiert. In Siegburg angekommen lernt er seinen Meister kennen. Skal wird ihn die nächsten zehn Jahre unterrichten. Der hatte eigentlich schon einen Schüler und in Normalfällen ist es einem Meister nicht gestattet zwei Schüler zu unterrichten, doch für Skal werden einige Regeln außer Kraft gesetzt. Da Darius` training schneller endet, als gedacht, zieh Skal mit seinem Schüler zum Albenwald. Dort will er Darius auf sich allein gestellt lassen. Es kommt anders als gedacht, denn den beiden begegnen Therry und ihre Meisterin Irys. Irys hat einen Auftrag vom hohen Rat bekommen und Skal bietet sich an, sie zu begleiten. Ihren beiden Schülern tragen sie auf, vor dem Wald auf sie zu warten. Therry ist zickig, besserwisserisch und trotzig, da sie mit ihrer Meisterin gehen will, doch muss sie lernen ihrer Meisterin zu gehorchen. Darius und Therry werden in der Nacht von Orks angegriffen und irgendetwas übernimmt die Kontrolle über Darius. Ungeahnt gewinnen die beiden den Kampf und suchen ihre Meister gegen ihre Anweisungen. Als sie Skal finden, erklärt er ihnen nur kurz das sie sofort nach Siegburg müssen, um den Hohen Rat Bericht zu erstatten. Was ist passiert? Was hat die Kontrolle übernommen und was verbindet Darius und Therry?
 
Es ist mein erstes Buch in dieser Richtung Fantasy und ich bin total begeistert. Am Anfang ging alles recht ruhig los, die Charaktere wurden beschrieben und selbst, wenn man Namen vergessen hat, konnte man sie vorne noch ein Mal nachschlagen. Das war einfach super. Toll find ich das die Namen nicht zu schwer sind. So kann man sie auch wirklich aussprechen und braucht keine zwei Minuten, um den Namen erst ein Mal zu lesen. Ich war froh das am Anfang nicht alles schlag auf schlag passierte. So konnte ich mich richtig in das Buch versetzen. Als ich dann drin war, fing es aber auch genau zur richtigen Zeit an spannend zu werden und ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. 
Mein Fazit
Selbst für Anfänger dieses Genres ein Buch in das man sich gut reinlesen kann!
Das Biest in dir Band 1 - Das Urteil der Götter von Felix Hänisch bekommt von mir
>>>>> 4 von 5 <<<<< möglichen Herzen
 
 


Das Biest in dir (Band 2) - Die Rückkehr ins Jenseits

 
 Klappentext


Nachdem Loës, der grausame Gott der Alben, wiedererweckt worden ist, brauchen Skal, Darius, Therry und ihre Freunde rasch Hilfe, wenn sie den Untergang von Epsor noch verhindern wollen. Denn das Böse wird mit jedem Tag mächtiger. Doch wenn die Reiche der Menschen uneins sind und das Volk der Zwerge eigenen Interessen nachjagt, können sie nur noch auf die Unterstützung der albischen Urfeinde hoffen. Allerdings hat das Volk der Waldelfen in den langen Jahren des Friedens das Kämpfen verlernt und der junge König Esnator ist mit der ihm unbekannten Kriegssituation weit überfordert. Als sich schließlich der Kreis der Feinde immer enger zieht und es zur alles entscheidenden Schlacht kommt, ist Freundschaft das Einzige, was den Gefährten noch bleibt. Aber erst im Angesicht des Todes wird sich zeigen, wem man bedingungslos vertrauen kann.
Meine Rezi
 
ACHTUNG SPOILER ZU BAND 1
 
Das Abenteuer geht weiter. Nachdem Darius und Therra den Tempel lebend verlassen konnten und auf ihre Weggeährten treffen, von denen nur wenige überleben konnten, müssen sie sich etwas neues überlegen, um Loës zu töten. Da ihnen keine andere Wahl bleibt, müssen sie die Elfen um Hilfe bitten. Aber auch Saparin bleibt nicht Tatenlos. Er taucht bei Barmbas, dem hinterhältigem Zwerg auf und verlangt die Unterwerfung von ganz Mittelberg. Er will die Kontrolle über all seine Kämpfer, die Loës im Kampf unterstützen sollen, damit der mit Finsternis und Schrecken über ganz Epsor herrschen kann. Dazu verlangt er nach einigen der außergewöhnlichen achtundsechzig. Zwei davon besitzt Therry, die den Brüdern nach ihrem Tod, die Schwerter abgenommen hatte. Saparin ruft nicht nur die Zwerge zum Kampf auf, sondern stattet den Vergessenen auch einen Besuch ab, um sie zu überzeugen für eine gute Sache mit in den Krieg zu ziehen. Währenddessen ist Loës so stark geworden, dass er seine Krieger aus dem jenseits zurückholen kann. Nur Therry, das Biest, macht ihm große Sorgen. Doch bei der Streitkraft der dunklen Seite scheint der Kampf für die Guten schon so gut wie verloren, und dann ist auch noch ein Verräter unter ihnen.
Wow, ich habe den zweiten Teil dieser Reihe gerade beendet und bin immer noch ganz aufgeregt. Auch beim zweiten Teil geht es am Anfang etwas ruhiger zu, denn auch hier lernt man erst Mal die neuen Protagonisten kennen, was einem nicht schwer fällt, denn die Namen kann man sich recht schnell merken. Ich hatte zwar erst Probleme Norbix und Nubrax auseinanderzuhalten und musste des öfteren in der Protagonistenliste schaun, doch mit der Zeit war dies kein Problem mehr. Und als ich dachte, das Buch liest sich recht entspannt, kamen die Kämpfe oder Dinge die mich aufgeregt weiterlesen ließen. Normalerweise mag ich diese Fantasy- Kriege gar nicht, doch ich habe hier richtig mitgefiebert. Die Kämpfe liefen wie ein Kinofilm in meinem inneren Auge an mir vorbei. Ich sah nicht nur jede Bewegung, ich roch sogar das Blut. Da merkt man das meine Fantasie auch nicht von schlechten Eltern ist. Ich bin natürlich für die Guten und wollte immer wissen, wie der Kampf ausgeht und so las ich schneller und immer schneller. Nicht immer ging jeder Kampf so aus, wie ich es wollte, aber so muss das vielleicht auch sein. Ich habe sogar schon einen Lieblingsprotagonisten. Nubrax, der Prinz, rechtmäßiger Thronfolger von Norbix, der durch die Intrigen von Barmbas verstoßen wurde, ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin gespannt, wie es mit ihm, aber auch mit allen anderen weitergeht.
Mein Fazit
Auch Band 2 der Reihe " Das Biest in dir - Die Brücke ins Jenseits" ist super spannend und nur zu empfehlen.
Das Biest in dir (Band2) - Die Brücke ins Jenseits von Felix Hänisch bekommt von mir
>>>>> 4 von 5 <<<<< möglichen Herzen
 

 


 
Das Biest in dir (Band 3) - Der Wahnsinn kehrt zurück
 
 
Klappentext


Nach der vernichtenden Niederlage in Urgolind ist das Schicksal der überlebenden Gefährten ungewiss. Darius und Therry befinden sich in albischer Kriegsgefangenschaft, während die Zwerge Nubrax und Paro, gemeinsam mit ihrem fragwürdigen Retter, ziellos durch den Naoséwald irren. Einzig der abtrünnige Iatas Skal, der im Augenblick höchster Not sein wahres Gesicht offenbarte, scheint sich auf die richtige Seite geschlagen zu haben. Doch auch er zog keinesfalls das große Los. Ein unscheinbarer Mann macht sich daran, aus dem Schatten zu treten – bereit, nicht nur ihr Schicksal, sondern das von ganz Epsor zu verändern.
Meine Rezi
Achtung Spoiler zu Band 2
 
Nach dem verlorenen Kampf sind Darius und Therry an einen Stuhl gefesselt. Als Darius zu Bewusstsein kommt, muss die Kriegerin Nemesta erkennen, dass das Biest nur einen Grund hat, ihr Respekt entgegen zu bringen. Dies schafft sie allerdings nur, indem sie der noch bewusstlosen Therry schmerzen zufügt. Als Saparin sich ernsthafte Sorgen, um das überleben der beiden Uéknoo`s macht, lässt er die beiden von einem Heiler untersuchen und verlegen, damit Nemesta den beiden nicht aus versehen den Tod bringt und somit ihnen beiden, denn sie hatten die Anweisung, die beiden am Leben zu lassen.
Skal erklärt in seinem Traum, weshalb er zum Verräter wurde, doch ahnt er nicht, dass er dies nicht seinem verstorbenem Schüler, sondern Gott Loës erklärt. Da er denkt, es seinem damaligem Schüler zu gestehen, gesteht er auch gleich, das er Loës Willen lenken wollte und muss dafür nach seinem Erwachen seelische Qualen erleiden.
Nachdem Ephialtes nach seiner Lüge Saparin gegenüber die beiden Zwerge Nubrax und Paro befreien konnte, ignorieren die beiden Zwerge ihn, da er unter Barmbas viele Fehler begangen hat. Nubrax macht sich irgendwann Luft und knallt dem kleinen Retter alles an den Kopf, was er loswerden möchte. Keiner kennt den Weg aus dem Naoséwald und sie laufen Ziellos umher. Alle drei Zwergen sind schwer verletzt und keiner weiß, ob sie die Nacht überhaupt überleben werden.
 
In diesem Band geht es mehr um Zuneigung, Freundschaft und Liebe und wie diese die Sinne zu vernebeln scheint. Viele Weggefährten in den letzten Teilen sind mir ans Herz gewachsen. Bei einigen war ich mir nicht sicher, was ich von ihnen halten sollte, bei anderen hingegen schien das Urteil schon zu Anfang gefällt. Doch trotz, das ich Saparin von Anfang an feindlich gegenübersah, muss ich eingestehen, dass er mir in diesem Band ein klein wenig sympathisch wurde, da er auch für andere einstehen kann, selbst wenn er Gefahr läuft, dafür mit dem Tod zu bezahlen.
Der Dritte Band ist mir persönlich etwas zu ruhig geworden im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden. Aber es macht trotzdem Hoffnung auf den letzten Teil, von dem ich sehr viel erwarte.
Mein Fazit
 
Band drei ist leider ein wenig ruhiger gewesen, trotzdem macht er Hoffnung auf Band 4.
Das Biest in dir (Band 3) - Der Wahnsinn kehrt zurück von Felix Hänisch bekommt von mir
>>>>> 3 von 5 <<<<< möglichen Herzen
 
 
 
Das Biest in dir (Band 4) - Die Tränensteine
 
 

Klappentext

Ein orkischer Häuptling, ein elfischer General und ein geisteskranker Massenmörder schlagen sich gemeinsam durch den Naoséwald.

 
Was sich wie der Anfang eines Witzes anhört, ist für Darius und Therry bittere Realität. Vom eigenen Meister verraten und ihren Feinden erbarmungslos gejagt, scheint ihnen nichts anderes übrig zu bleiben, als einen Pakt mit dem personifizierten Bösen einzugehen, um den Herrn der Dunkelheit von seinem Thron zu stoßen.
Meine Rezi
 
Als Loës in den Naoséwald zurückkommt, will er die Biester endlich sehen und sie befragen. Auf dem Weg zu den Zellen erklärt er Skal, seinem neuen Untergebenen, Saparin und Nemesta seinen Plan für die Zukunft. Der beinhaltet nicht nur das er alle Tränensteine haben möchte. An den Zellen angekommen erblickt er das reine Blutbad und flippt aus. Seine Gefangenen sind geflohen und das obwohl seine Diener nur die eine Aufgabe hatten – die Biester bewachen. Er gewährt Saparin und Nemesta eine letzte Chance ihm ihren Respekt gegenüber zu zeigen und gibt ihnen einen Tag lang Zeit die entflohenen zu finden und zurückzubringen. Die beiden Diener nehmen diese Chance dankend an, ohne zu wissen das ihr Meister nicht an ihren Erfolg glaubt und ihr Leben damit nicht verschonen will. Nubrax trifft währenddessen auf eine Gruppe Rebellen, die er zuerst als Alben wahrnimmt und gegen sie kämpft. Doch als er merkt, das die Gruppe auf der Seite des Guten steht, ist er erleichtert und erhofft sich so doch noch den Sieg über Loës. Darius und Therry sind in der Zwischenzeit dabei mit Kid, Drug und Isolandór auf der Flucht aus dem Naoséwald. Doch sie wissen nicht, wie nah ihre Feinde ihnen schon sind.
 
Der vierte Band hat mir sehr gut gefallen. Man erfährt immer mehr über die Pläne jedes einzelnen, was einem nicht nur eine gewisse Aufklärung bringt, sondern einen auch sehr neugierig macht, wie es weitergehen wird. Selbst Kid, dem ich keinen Meter über den Weg traue, genau, wie Darius und Therry, hat in gewisser Weise etwas an sich das ihn für das Gute kämpfen lässt, auch wenn er dies nach seinen Regeln tut. Von Nubrax hätte ich in diesem Teil gerne mehr gelesen, als es zu lesen gab, aber die Reihe ist ja noch nicht zu Ende.
 
Schade finde ich, dass die Geschichte um Darius und Therry die nächste Zeit nicht weitergehen wird, da der Autor sich dazu entschlossen hat, sich anderen Projekten zu widmen. Ich persönlich habe gehofft und mir gewünscht, dass die Geschichte um Darius und Therry beendet wird. Es wird Zeit für ein Happy End.
Mein Fazit
 
In Band vier der Reihe lernen wir Drug und Kid Killer von ihrer Guten (?) Seite kennen.
Das Biest in dir (Band4) - Die Tränensteine von Felix Hänisch bekommt von mir
>>>>> 4 von 5 <<<<< möglichen Herzen
 
 

Kommentare:

  1. Hallo.
    Ein interessantes Interview. Ich habe ja deine Rezensionen verfolgt und war ganz überrascht, dass dir die Fantasybücher so gut gefallen haben.

    Ich hoffe du findest noch weitere tolle Fantasygeschichten für dich.

    LG,
    Steffi

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    1. Dankeschön :)
      Ja, es ist nicht einfach die passenden Fantasygeschichten zu finden. Aber einige habe ich ja noch vor mir.
      Lg Mone <3

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