Mittwoch, 13. Mai 2015

Letzte Nacht von Catherine Mckenzie

(Bildrechte liegen beim Verlag)

Paperback: 416 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-41870-7
Preis: 12. 99 Euro (hier kaufen)


Klappentext

„Natürlich, jeder Mensch kennt Reue. Lose Enden. Dinge, die wir tun würden, wenn wir mehr Zeit hätten.“

Jeff, 39, ist ein guter Familienvater und stolz auf seine langjährige Ehe. Eines Abends stirbt er durch einen tragischen Unfall.

Tish ist Jeffs Kollegin. Als sie von seinem Tod erfährt, bricht sie zusammen. Erst kurz zuvor gaben sie sich ein Versprechen, von dem außer ihnen niemand weiß.

Claire hat ihren Mann durch Höhen und Tiefen geliebt. Doch als die unbekannte Frau auf der Beerdigung auftaucht, kommen ihr plötzlich Zweifel. Hat sie Jeff vielleicht nie richtig gekannt? Was hat ihn mit Tish verbunden?


Meine Rezi


Ich habe mir von diesem Buch viel erhofft. Der Klappentext klingt sehr vielversprechend. Eine Frau, die ihren Mann verliert und eine unbekannte Frau, die plötzlich auf der Beerdigung ihres Mannes auftaucht. Leider konnte dieses Buch meinen Erwartungen nicht entsprechen. Am Anfang war es recht verwirrend. Alle paar Seiten gab es einen neuen Abschnitt, so das man sich zu Beginn nicht wirklich in die einzelnen Personen hineinversetzen konnte. Es gibt immer drei verschiedene Abschnitte. Einmal von Claire, dann von Tish und zu meinem Bedauern auch noch von Jeff. Ich finde es okay, wenn man in die Vergangenheit zurückblicken kann. Wieso ist etwas geschehen, was ist passiert etc. Aber dadurch das Jeff seine eigenen Abschnitte hatte, konnte ich garnicht wirklich mit Claire trauern. Sie hat zwar ihren Mann verloren, was tragisch ist, aber für mich war er die ganze Zeit vorhanden. Es muss grausam für eine Frau sein, ihren Mann zu verlieren, aber dann noch mit ansehen zu müssen, wie das eigene Kind darunter leidet zerbricht einer Frau sicher noch mehr das Herz. Die Autorin hat vieles Richtig gemacht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man fliegt richtig durchs Buch. Alle Protagonisten wirken auf ihre Art sympathisch. Jeder hat seine Probleme und geht anders damit um. Ich könnte auf anhieb garnicht sagen, wer mein Lieblingsprotagonist ist. Jeder hat Fehler gemacht, die er nicht leichtfertig begangen hat und jeder bereut etwas, das er getan hat. Ich denke, jetzt, nach einigem Überlegen ( und das musste ich wirklich) , ist es Zoey, Tish`s Tochter. Sie ist sehr stark. Trotz ihrer Fehler und ihres umkippen bei einem Wettbewerb rappelt sie sich wieder auf und versucht es erneut.



Mein Fazit

Ein sehr angenehmer Roman. Man hat das Gefühl, man fliegt durch das Buch.


Letzte Nacht von Catherine Mckenzie bekommt von mir

>>>>> 3 von 5 <<<<< möglichen Herzen

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