Sonntag, 27. Dezember 2015

Beautiful Player von Christina Lauren

(Bildrechte liegen beim Verlag)
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch
ISBN: 978-3-95649-214-3
Preis: 9. 99 Euro (hier kaufen)



Klappentext


Eine sexy Streberin. Ein faszinierender Frauenheld. Eine heiße Herausforderung...

Hanna Bergstrom liebt ihr Studium – und hat deshalb jahrelang ihr Privatleben vernachlässigt. Schluss damit! Will, der beste Freund ihres Bruders – stinkreicher Geschäftsmann und unverbesserlicher Playboy - , soll ihr helfen, sich in eine Femme fatale zu verwandeln, die allen Männern den Kopf verdreht.

Will Sumner liebt Herausforderungen – und ist dennoch skeptisch. Kann aus der attraktiven, aber unschuldigen Hanna wirklich eine hemmungslose Verführerin werden? Er zweifelt... bis sie ihm in einer aufregenden Nacht ihre sinnliche Seite zeigt. Plötzlich hat er nur noch einen Wunsch: ihr zu beweisen, dass er der einzige Mann ist, den sie braucht.

Doch bei dem prickelnden Kampf zwischen Leidenschaft und Vernunft steht plötzlich viel mehr auf dem Spiel, als sie beide ahnen...


Meine Rezi


Spoiler
Ich bin begeistert das zwei Autorinnen so gut zusammenarbeiten. Das habe ich bei den beiden anderen Romanen dieser Reihe schon erwähnt. Ich persönlich finde dies sehr schwierig. Klar, einerseits sieht der andere vielleicht etwas, das einem selber nicht auffällt, aber was, wenn sich beide uneinig sind. Jeder hat seine eigene Vorstellung, wie kommt man da auf einen Nenner? Dieses Autorinnenduo Christina Hobbs und Lauren Billings schaffen es aber immer wieder. Leider konnte mich Beautiful Player nicht so mit sich reißen, wie Beautiful Bastard und BeautifulStranger. Er war nicht schlecht, aber es gab ein paar Dinge die mir nicht gefielen. Erstens finde ich das der Klappentext nicht ganz zu der Geschichte passt. Denn als Hannas Bruder meinte, sie solle sich doch mit Will treffen, um eine gute Work – life – Balance zu finden, meinte er sicher nicht, dass sie eine Femme fatale werden soll. Und auch, wenn es um Hannas Interessen gehen sollte, stimmt dies nicht ganz. Sie möchte zwar ein paar Dinge über Dates lernen, aber nicht allen Männern den Kopf verdrehen. Ohne ihren Bruder wäre ihr wohl gar nicht aufgefallen, dass sie für ihren Beruf lebt, denn sie war damit immer zufrieden. Auch Wills Player- Ruf ist nicht ganz richtig. Ich würde ihn so nicht beschreiben.
In diesem Buch geht es eher um das davor. Die meiste Zeit handelt es darum, wie sie sich näher kommen, sich kennen - und lieben lernen. Das hat mir sehr gut gefallen. Es gab auch sehr lustige Momente, in denen sich Wills Freunde über ihn lustig machen, weil sie ihn so noch nie gesehen haben. Aber dann waren da diese Sachen, die mich wahnsinnig gemacht haben. Die beiden haben ständig aneinander vorbeigeredet. Dieses hin und her war mir bei Beautiful Stranger doch ein wenig zu viel des Guten. Er mag sie, sie mag ihn. Er sagt ihr, dass er sie mag, sie denkt das er denkt, er müsse das sagen und erklärt ihm das für sie „nur Spaß“ in Ordnung ist und sie gar nicht mehr möchte. Er tut so, als sei das in Ordnung und sie wird zickig deshalb. Also einmal hin und her hätte gereicht, aber es wurde leider irgendwann ein wenig nervig. Manchmal ist es besser, wenn man über seine Gefühle spricht und dabei bleibt. Nicht das es einfach wäre. Man möchte ja auch nicht Enttäuscht oder verletzt werden, aber es kann helfen.
Ich habe so lange auf den ersten Sex der beiden hin gefiebert, dass ich dann richtig enttäuscht vom eigentlichen Akt war. Vorher hatte Hanna nie einen Orgasmus beim Sex mit einem Mann. Aber Will ist die reinste Granate. Sie kommt innerhalb von 30 Minuten gleich 3 oder 4 Mal. Ich kam bei den ganzen Orgasmen gar nicht mehr richtig mit....
Mal ehrlich. Natürlich erwarte ich nicht das in einem Erotikroman irgendetwas davon steht, das die Frau keinen Orgasmus bekommt und ich denke auch, das man mit dem richtigen Partner einen Orgasmus bekommen kann, oder mehrere. Das stelle ich gar nicht in Frage, aber ein wenig Realismus erwarte ich schon.
Schön ist es, das man die Charaktere aus den Vorbüchern wieder trifft, da Max, Sara, Bennett, Chloe und Will eine richtige Clique sind. Die Charaktere an sich haben mir sehr gut gefallen. Aber bei Beautiful Player muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir die Vorgeschichte besser gefallen hat, als das, was kam, als es endlich losging mit der Erotik.


Mein Fazit


Dieser Teil der Beautiful – Reihe kann für mich nicht mit den beiden Vorgängern mithalten.


Beautiful Player von Christina Lauren bekommt von mir

>>>>> 3 von 5 <<<<< möglichen Herzen

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