Samstag, 21. Januar 2017

Göttin und Held von Gustaaf Peek

(Bildrechte liegen beim Verlag)

Gebundenes Buch: 336 Seiten
Verlag: DVA
ISBN: 978-3421047076
Preis: 19. 99 Euro (hier kaufen)


Klappentext


Ist es Liebe? Ist es Intimität? Oder ist es Selbstbetrug? Als Tessa und Marius sich kennen lernen, entbrennt ein machtvolles Verlangen in ihnen, ein Verlangen, das während der Jahre nicht weniger wird, obwohl sie die meiste Zeit getrennt voneinander verbringen. Ihre Welt ist eine, die bestimmt ist durch das Spiel zwischen Ablehnung und Versöhnung. Lieben sie sich tatsächlich oder doch nur den Traum vom anderen?


Meine Rezi


Von diesem Buch wurde ich leider sehr enttäuscht. Durch den Klappentext erwartete ich ein wundervolles Buch das mich Leidenschaft spüren lassen sollte. Allerdings wurde ich hier nur verwirrt. Am Anfang kam es mir vor, als ob der Schreibstil einfach nur eine Ansammlung von Stichpunkten oder Gedanken wären. Nur leider kann ich die Gedanken einer anderen Person nicht zuordnen und somit verstand ich auch nur die Hälfte. Der Schreibstil wurde zwar mit der Zeit ein wenig angenehmer, jedoch muss ich gestehen, dass ich nicht sagen könnte, worum es in diesem Buch wirklich geht. Denn das einzige, was ich verstand waren die Sexszenen.
Für mich machte einfach wenig in diesem Buch einen Sinn. Ich wusste nicht wer gerade wo ist, wieso und zu welcher Zeit. Wie alt waren die Protagonisten zu diesem Zeitpunkt? Wer Sprach gerade? All dies war selten auszumachen. Man musste selber raten, um wen es geht und wer gerade spricht. Mal waren die beiden zusammen, mal trafen sie sich nur. Dann redeten sie von Mann und Frau und im nächsten Satz das sie ja nicht verheiratet sind. Mal wohnten sie zusammen und dann wieder doch nicht. Sie vermissten sich, trafen sich in Hotels und dann wohnten sie wieder zusammen.
Zusätzlich war nicht immer erkennbar ob es etwas war das den beiden wirklich passiert ist, oder einer der beiden sich dies nur vorstellt.
Wenn wir von Leidenschaft oder der Erotik reden, wird jeder etwas anderes darunter verstehen. Für mich wirkten die Beschreibungen eher flach und primitiv als erotisch. Es war eher ein lecken hier, ein lecken dort, rüber und fertig. Dazu war ich mir oft auch nicht sicher, ob dies gerade 30- jährige tun oder 70- jährige. Natürlich hoffe ich das alle 70- jährigen dort draußen noch wilden und heißen Sex haben, so lange sie können und ich weiß auch, dass auch ich mit 70 Jahren noch versaut sein werde. Aber ich persönlich stelle mit beim lesen doch eher ungern 70- jährige beim Sex vor. Dies machte die ganze Sache sehr eigenartig für mich.
Ich wurde hier vom Anfang bis zum Ende einfach nur verwirrt. Natürlich kann es sein, dass dies auch einfach nur nicht mein Schreibstil war, aber ich habe die Seiten bis zum Ende des Buches gezählt.


Mein Fazit


Der Schreibstil und die Geschichte konnten mich leider überhaupt nicht packen.


Göttin und Held von Gustaaf Peek bekommt von mir

>>>>> 2 von 5 <<<<< möglichen Herzen

 

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